Häufige Fragen

Renkt ein Chiropraktiker ein?

Chiropraktiker sprechen von „Adjustments” (aus dem Englischen to adjust – anpassen, angleichen) oder gezielten Justierungen, mit denen die natürliche Haltung der Wirbelkörper wiederhergestellt werden kann. Es wird somit nicht mit großen Kraftimpulsen gearbeitet, wie es oft bei dem "Renken" der Fall ist.

 

Welche Symptome oder Diagnosen fallen in den typischen Behandlungsbereich eines Chiropraktikers?

Bandscheibenvorfälle, Sportverletzungen, Schleudertrauma, Haltungsschäden, Arthrose/Verschleiß, Koliken, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen (Nacken-, Brust- sowie Lendenwirbelschmerzen), Rückenschmerzen mit Ausstrahlung, Beckenschmerzen, Extremitätenschmerzen (Schulter, Ellenbogen, Hand, Hüfte, Knie, Fuß), Muskelschmerzen (Tennisarm etc.), funktionelle Beinlängendifferenzen uvm.

 

Warum ist es ratsam, gerade einen Chiropraktiker aufzusuchen?

Weltweite Vergleiche wissenschaftlicher Untersuchungen ergaben, dass die Chiropraktik eine effektive Behandlungsmethode gegen Rücken- und Gelenkbeschwerden sowie der daraus resultierenden Folgen ist.

 

Kann Arthrose (Verschleiß) behandelt werden und wenn ja, warum?

Arthrose selbst ist in der Medizin nicht heilbar! Schmerzen, die sich aufgrund von Arthrose über einen längeren Zeitraum entwickelt haben, können durch eine Behandlung beim Chiropraktiker gelindert oder im besten Fall behoben werden. Denn die häufigsten Ursachen von Arthrose sind Fehlstellungen der Gelenke. Durch chiropraktische Behandlungen werden diese Fehlstellungen weitestgehend korrigiert. Es können sich hierdurch die Stellung, die Beweglichkeit und somit die Schmerzzustände der Gelenke verbessern.

 

Welche Rolle spielt Prävention in der Chiropraktik?

Prävention spielt in der Chiropraktik eine sehr große Rolle. Den meisten Menschen ist nicht bewusst, wie viel sie selbst dazu beitragen können, damit es gar nicht erst zu akuten Beschwerden kommt bzw. Beschwerden nachhaltig beseitigt werden können.

Folgende Faktoren sind nur vom Patienten steuerbar:

  • Ausreichend Bewegung
  • Richtige Körperhaltung (Sitzposition, Büromöbel, Matratze und Kopfkissen)
  • Richtige Bewegungsabläufe im Alltag (z.B. bei der Hausarbeit oder im Büro)
  • (Kontroll-) Behandlungen beim Chiropraktiker

 

Brauche ich eine Überweisung von meinem Hausarzt?

Sie benötigen für eine chiropraktische Untersuchung und Behandlung keine Überweisung von Ihrem Hausarzt.

Für nähere Informationen sprechen Sie uns gerne an!

 

Ist es erforderlich, Röntgenbilder mit zum ersten Termin zu bringen?

Wenn aktuelle MRT- oder Röntgenbilder vorliegen, können diese gerne mitgebracht werden. Es ist jedoch nicht erforderlich, da wir die Wirbelsäulenstellung mit computergestützten Messmethoden vor Ort bei Ihrer ersten Untersuchung ermitteln können.

 

Gibt es lange Wartezeiten?

Wir führen eine sog. Bestellpraxis, so dass für Sie nach einer telefonischen Terminabsprache keine unnötigen Wartezeiten anfallen werden.

 

Wie lange muss ich auf einen Termin warten, wenn ich akute Schmerzen habe?

Es werden täglich Notfalltermine freigehalten, so dass Patienten mit akuten Schmerzen zeitnah behandelt werden können.

 

Werden Gelenke nach der Behandlung eines Chiropraktikers instabil?

Nein, im Gegenteil. Es werden nur subluxierte (blockierte) Gelenke behandelt, so dass die “Bausteine” wieder bestmöglich zu- und aufeinander passen.

 

Gibt es Risiken durch die Behandlung eines Chiropraktikers?

Die Chiropraktik stellt eine äußerst risikoarme Behandlung dar. Wenn Untersuchungsergebnisse aufzeigen, dass die Beschwerden nicht in den Kompetenzbereich des Chiropraktikers fallen, wird dieser immer an einen anderen Spezialisten überweisen.

 

Ab welchem Alter ist eine Behandlung sinnvoll?

Für Behandlungen gibt es weder ein Mindest- noch ein Höchstalter. Auch Säuglinge und Senioren dürfen behandelt werden.

 

Warum sind meist mehrere Behandlungen erforderlich und warum in so kurzen Zeitabständen?

Da Fehlstellungen in der Regel über einen längeren Zeitraum entstehen, sind häufig mehrere Behandlungen erforderlich, damit sich Bänder, Muskeln und Weichteile auf die optimale Stellung der Wirbelkörper einrichten können.

 

Sind Patienten, die unter Schwindelattacken oder Migräne leiden, bei einem Chiropraktiker in den richtigen Händen?

Ja, insbesondere dann, wenn vom Facharzt Differenzial- oder Ausschlussdiagnosen ergebnislos geblieben sind. Denn Blockaden in der HWS üben oft starken Druck auf Gefäße und Nerven aus, was negativen Einfluss auf die Blutversorgung des Hirns sowie des Mittelohrs (oft bei Tinitus-Patienten) und somit auch auf den Gleichgewichtssinn haben kann.

 

Wann sollte ein Chiropraktiker aufgesucht werden?

Wie zur ärztlichen Vorsorgeuntersuchung sollte auch ein Chiropraktiker vorbeugend aufgesucht werden und nicht nur dann, wenn akute Beschwerden aufgetreten sind.

 

Warum ist Bewegung so extrem wichtig?

Führt man sich vor Augen, dass eine Woche aus 168 Stunden besteht, sind zwei, drei Stunden Sport pro Woche nicht viel. Daher ist es ratsam, sich zusätzlich auch im Alltag so viel wie möglich zu bewegen (Treppen steigen statt den Fahrstuhl zu benutzen, zu Fuß gehen statt mit dem Auto zu fahren etc.).

Während der Patient für ausreichend Bewegung sorgt, sorgt der Chiropraktiker für eine korrigierte Wirbelsäulenstellung. Diese Kombination ist meist das optimale Mittel gegen Schmerzen.

 

Zahlt die Krankenkasse eine chiropraktische Behandlung?

Unsere Praxis ist eine reine Privatpraxis. Je nach dem, für welchen Krankenkassen-Tarif Sie sich entschieden haben, übernehmen in der Regel die privaten Krankenkassen die Behandlungskosten einer chiropraktischen Therapie. Laut SGB V § 11 (6) können die Kosten rückwirkend auch von den gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet werden, hierzu informieren Sie sich bitte direkt bei Ihrem Versicherer.

 

Die akuten Beschwerden sind abgeklungen, ich habe nur noch leichte Symptome, mit denen ich leben könnte. Sollte ich meinen Termin dann absagen?

Nein, denn Schmerzfreiheit bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Ursachen langfristig behoben sind. Vielmehr sollte durch den Chiropraktiker festgestellt werden, ob sich der Patient in einer stabilen oder bereits präventiven Phase befindet. Es könnte sonst die nächste Beschwerdeepisode auf absehbare Zeit vorprogrammiert sein.

 


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